Überall auf der Welt schläft der Mensch und für alle Menschen ist der Schlaf lebensnotwendig. Trotzdem gibt es aber große Unterschiede darin, wie der Schlaf in unterschiedlichen Kulturen bewertet und zelebriert wird.
Als die Uhren noch nicht die Zeit angaben, bestimmten der Jahreslauf der Vegetation und der Stand der Sonne die Zeiteinteilung der Bauern. Die Menschen arbeiteten bei Tageslicht und schliefen bei Dunkelheit.
Unterschiedliche Kulturen haben auch verschiedene Einstellungen zur Zeit entwickelt. In sogenannten „monochronen“ Kulturen erledigt man eine Angelegenheit nach der anderen, legt Wert auf Pünktlichkeit und schläft lieber nachts. In „polychronen“ Kulturen erledigt man vieles gleichzeitig und gönnt sich auch tagsüber mal ein kurzes Schläfchen in der Öffentlichkeit - ob am Fließband oder unter der Verkaufstheke des Marktstandes.
Schon in Kulturen des Altertums war man vom Schlaf fasziniert und erzählte sich Geschichten über seine besondere Bedeutung. weiterlesen
Heute unterscheiden sich vor allem westliche, arabische und asiatische Kulturen in ihrem Umgang mit der Zeit und haben daher gegensätzliche Vorstellungen im Umgang mit Ruhe und Aktivität entwickelt. weiterlesen